Segovia, Spanien

Foto-Spot in Segovia

Der Alcázar von der Pradera de San Marcos

Die Burg von der Wiese unterhalb gesehen, auf ihrem Felsen wie ein Schiffsbug, darunter der Zusammenfluss zweier Flüsse.

Über Der Alcázar von der Pradera de San Marcos

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Aus der Stadt heraus ist der Alcázar ein Hof und ein Tor. Von der Pradera de San Marcos — der Wiese, auf der Eresma und Clamores zusammenkommen, unterhalb der Nordseite des Felsens — ist er die Burg aus dem Bilderbuch: Schieferhelme, Ringmauer und ein steinerner Bug, der über das Tal hinausragt.

Die Wiese schenkt Abstand und einen sauberen Vordergrund — genau das, was der Blick aus der Stadt nicht hat. Das Bild sind zwei kleine Figuren im Rahmen mit der ganzen Burg darüber; Pappeln am Fluss füllen die Ränder und färben sich im Herbst gelb, was die Palette völlig verändert.

Der Fels zeigt nach Nordwesten, gearbeitet wird also vom mittleren Nachmittag bis zum Sonnenuntergang, wenn die Mauern warm werden und die Helme das letzte Licht fangen. Vormittags ist es kühl und gleichmäßig; im Herbst hängt oft Nebel im Flussgrund, bis die Sonne ihn auflöst. Der Winter ist kalt — Segovia liegt auf tausend Metern, und der Raureif hält sich auf der Wiese weit über neun Uhr hinaus.

Von der Stadtmauer sind es zehn Minuten bergab und ein deutlich mühsamerer Rückweg; es gibt auch eine Straße zur Wiese. Nach Regen ist das Gras weich — für empfindliche Schuhe etwas zum Draufstellen mitnehmen. Fünf Minuten weiter steht die zwölfeckige Kirche Vera Cruz, den Umweg für ein zweites Motiv wert.

Beste Zeit zum Fotografieren

Mittlerer Nachmittag bis Sonnenuntergang; Herbstmorgen wegen des Nebels im Flussgrund

Tipps

Zehn Minuten von der Mauer hinunter, länger hinauf — oder mit dem Auto herumfahren. Die Wiese ist nach Regen weich.

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