A Coruña & the Costa da Morte, Spanien

Foto-Spot in A Coruña & die Costa da Morte

Cabo Fisterra

Das Granitkap, an dem der Jakobsweg endet, mit dem Leuchtturm an der Spitze und dem Atlantik im ganzen Westen.

Über Cabo Fisterra

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Für die Römer war Fisterra das Ende der bekannten Welt, für Pilger ist es bis heute das Ende des Wegs: Sie erreichen den Leuchtturm, setzen sich auf die Felsen und sehen der Sonne nach. Das gibt dem Ort etwas, das kein anderes Kap hat — eine stetige, unaufgeregte menschliche Präsenz, die man nutzen oder umgehen kann.

Das Kap selbst ist ein Granitrücken, der ins Meer abfällt. Leuchtturm und Kilometer-null-Stein sind die naheliegenden Motive, die besseren liegen auf den Felsen darunter und südlich davon, wo das Land in Platten und Blöcke bricht und der Horizont völlig leer ist. Der Abstieg ist rau und zehn Minuten wert.

Der Sonnenuntergang ist hier der ganze Sinn, und im Sommer heißt das gegen zweiundzwanzig Uhr — die Rückfahrt entsprechend planen. In der letzten halben Stunde, bevor die Sonne das Wasser berührt, wird der Granit golden und die Menge, so es eine gibt, still.

Von A Coruña sind es rund anderthalb Stunden, von Muxía vierzig Minuten die Küste entlang, beide lassen sich also natürlich in einer Session verbinden. Parkplätze am Leuchtturm sind an Sommerabenden knapp, der Wind bläst ständig, und das Verbrennen von Kleidung an der Spitze, einst Pilgerbrauch, ist inzwischen verboten.

Beste Zeit zum Fotografieren

Die halbe Stunde vor Sonnenuntergang, im Sommer also gegen zweiundzwanzig Uhr

Tipps

Anderthalb Stunden von A Coruña, vierzig Minuten von Muxía. Der Parkplatz am Leuchtturm ist im Sommer zum Sonnenuntergang knapp, und auf den Felsen unten ist es windig und offen.

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