Jerez de la Frontera, Spanien

Foto-Spot in Jerez de la Frontera

Barrio de Santiago

Das Flamenco-Viertel nördlich der Kathedrale: niedrige weiße Häuser, schmiedeeiserne Gitter und am Ende der Gasse eine gotische Kirche.

Über Barrio de Santiago

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Santiago ist eines der beiden Viertel, die die Geburt des Jerezer Flamenco für sich beanspruchen, und es wirkt noch immer wie ein lebendiges Quartier statt wie ein Denkmal: einstöckige weiße Häuser, offene Türen zu gekachelten Fluren, Gitter vor den Fenstern, Geranien und am Ende der Blickachse die spätgotische Kirche Santiago.

Es ist das Gegenmittel zum Alcázar. Nichts ist prunkvoll, alles hat menschliches Maß, und das Licht springt von niedrigen weißen Mauern in die Gasse, sodass Gesichter selbst in engen Straßen beleuchtet bleiben. Türlaibungen ergeben natürliche Rahmen, und die Plätze sind klein genug, um intim statt leer zu wirken.

Am besten früh am Morgen und in der letzten Stunde — wegen des Lichts und weil das Viertel dann ruhig ist. In der Karwoche füllen sich die Gassen für die Prozessionen, und im Februar bringt das Festival de Jerez Flamenco in Säle im ganzen Viertel — beides bei der Planung bedenken.

Es ist ein Wohnviertel, also gelten die üblichen Höflichkeiten: Türen frei lassen, die Gasse nicht blockieren und fragen, bevor man jemanden an seiner Haustür fotografiert. Alles hier ist frei zugänglich, zehn Gehminuten von der Kathedrale.

Beste Zeit zum Fotografieren

Früh am Morgen oder in der letzten Stunde Licht, wenn das Viertel ruhig ist

Tipps

Frei zugänglich, zehn Gehminuten von der Kathedrale. Es ist ein Wohnviertel — vorher fragen, bevor man Menschen an ihrer Tür fotografiert, und die Gassen frei halten.

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