Foto-Spot in Sevilla
Die Triana-Brücke und das Ufer der Calle Betis
Eine Eisenbrücke von 1852 über den Guadalquivir, bunte Häuserfronten am gegenüberliegenden Ufer und die Giralda dahinter — Sevillas Abendkulisse.
Über Die Triana-Brücke und das Ufer der Calle Betis
Route anzeigenDie Puente de Isabel II — alle sagen Triana-Brücke — führt mit drei Eisenbögen über den Fluss ins alte Töpferviertel. Auf der Triana-Seite verläuft die Calle Betis direkt am Wasser mit einer Reihe ockerfarbener, blauer und rostroter Hausfronten; auf der Stadtseite stehen Torre del Oro, Stierkampfarena und über den Dächern die Giralda.
Zwei Bilder machen den Ort aus. Vom Betis-Ufer liegen die Bögen flach über dem Wasser und spiegeln sich darin, die Stadt im Rücken — das klassische Verlobungsfoto Sevillas. Von der Stadtseite werden die bunten Fassaden zu einer einzigen Farbwand, während am frühen Abend Ruderachter das Wasser zerschneiden.
Das Licht zählt hier mehr als sonst. Die Betis-Fassaden zeigen nach Osten, die Morgensonne trifft sie also frontal; zum Sonnenuntergang stehen sie im Gegenlicht — dann besser auf die Triana-Seite wechseln und die tiefe Sonne den Fluss hinunter auf den Torre del Oro fallen lassen. Die dritte Möglichkeit ist die blaue Stunde: Die Brücke wird beleuchtet, das Wasser wird glatt, alles verdoppelt sich.
Im Juli und August ist zwischen Mittag und 20 Uhr wegen der Hitze nichts zu machen: Shootings starten um 8 Uhr morgens oder nach 20:30 Uhr. Während Feria und Semana Santa ist die Brücke ein Menschentrichter — wenn möglich eine andere Woche wählen. Markthalle von Triana und die Gassen hinter der Betis sind an jedem Tag des Jahres der schattige Plan B.
Beste Zeit zum Fotografieren
Vormittags die Betis-Fassaden, die letzte Sonnenstunde von der Triana-Seite, blaue Stunde für die Spiegelung
Tipps
Der Gehweg der Brücke ist schmal und liegt direkt am Verkehr — lieber von den Uferwegen fotografieren als von der Fahrbahn. Im Sommer alles vor 20 Uhr als unbrauchbar einplanen.
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