Fotoshooting auf den Kanaren: Vulkane, Dünen und Licht im Winter

Fotoshooting auf den Kanaren: Vulkane, Dünen und Licht im Winter

Kate Belova · Founder & Photographer··Aktualisiert am 7. Okt. 2026

Es gibt in Europa keinen zweiten Ort, an dem man im Januar bei zwanzig Grad und klarem Licht draußen fotografieren kann. Für deutsche Gäste ist das der eigentliche Grund, und er wird selten ausgereizt: die meisten bleiben am Hotelstrand, während zwanzig Autominuten weiter eine Landschaft liegt, die auf keinem Kontinentalbild vorkommt.

Drei Inseln, drei völlig verschiedene Bilder

Teneriffa hat die größte Bandbreite. Der Teide-Nationalpark ist Hochgebirge über den Wolken: erstarrte Lavaströme, ockerfarbene und rote Erde, im Winter Schnee auf dem Gipfel. Es ist die spektakulärste Kulisse der Inselgruppe und liegt auf über zweitausend Metern — nehmen Sie eine warme Schicht mit, auch wenn unten Badewetter herrscht.

Der Gegenpol ist der Lorbeerwald von Anaga: Nebel, Moos, uralte Bäume. Grün, weich, fast irisch. Zwei Aufnahmen von derselben Insel, zwischen denen niemand einen Zusammenhang vermutet.

Gran Canaria liefert die Dünen. Maspalomas ist ein echtes Wanderdünenfeld direkt am Meer — Sand bis zum Horizont, ohne Gebäude im Bild. Wer die Sahara-Optik ohne Fernreise will, findet sie hier. Der Roque Nublo im Inselinneren ist das Gegenstück: ein achtzig Meter hoher Basaltmonolith.

Lanzarote ist die eigenwilligste. Die Lavafelder von Timanfaya sehen schwarz und mondartig aus, und die Weinberge von La Geria sind einzigartig: jede Rebe steht in einer eigenen Mulde aus schwarzer Asche, geschützt durch eine halbrunde Steinmauer.

Warum Winter die beste Zeit ist

  • Dezember bis März: zwanzig bis vierundzwanzig Grad, klare Luft, tief stehende Sonne. Das Licht ist über Stunden brauchbar statt nur in zwei kurzen Fenstern.
  • April bis Juni: ebenfalls sehr gut und leerer als der Winter.
  • Juli und August: heiß, dunstig und voll. Die Kanaren sind eine Winterdestination, auch fotografisch.

Die tief stehende Wintersonne ist der eigentliche Vorteil: sie erzeugt lange Schatten in den Dünen und Struktur im Lavagestein, die im Hochsommer flach wirken.

Der Passat, den niemand einplant

Auf den Kanaren weht fast immer Wind. In den Dünen ist er Teil des Bildes — Sand in Bewegung sieht großartig aus. Für die Frisur bedeutet er das Ende jeder aufwendigen Planung: Zöpfe und Wellen halten, glatt geföhntes Haar nicht.

Die Nordseiten der Inseln sind wolkenverhangener als die Südseiten. Wenn oben Nebel liegt, ist das kein verlorener Tag — Anaga funktioniert genau damit.

Die kanarische Uhr

Ein Detail, das jede Planung verschiebt: Die Kanaren liegen eine Stunde hinter dem Festland. Im Dezember geht die Sonne gegen 18:10 Uhr unter und erst kurz vor acht Uhr auf — das macht die Inseln zum einzigen Ort in Spanien, an dem die goldene Morgenstunde nicht mit dem Wecker um fünf beginnt. Im Juni ist es umgekehrt: Sonnenuntergang gegen 20:55 Uhr, also entspannte Abendtermine vor dem Essen.

Die zweite Besonderheit ist die geringe Tageslängen-Schwankung. Zwischen Winter und Sommer liegen hier nur etwa drei Stunden Unterschied statt sechs wie in Mitteleuropa, und die Sonne steht auch im Januar hoch genug, um Farben zu tragen. Wer im Winter fotografieren will, findet nirgendwo in Europa verlässlicheres Licht — mehr dazu in der besten Reisezeit für Fotos in Spanien.

Was Kunden über diese Art von Shooting sagen

Ein ausgezeichnetes Fotoshooting mit Edgar, er hat uns Vertrauen gegeben und dafür gesorgt, dass wir eine außergewöhnliche Zeit hatten. Die Fotos sind von hervorragender Qualität und geben die Emotionen, die während des Shootings entstanden sind, sehr gut wieder.

— Valentin B. über Edgar Z.

Edgar ist ein absoluter Herzensmensch und ich könnte mit seiner Arbeit nicht glücklicher sein. Sein Talent und sein Blick dafür, echte Emotionen in jedem Moment einzufangen und bei allen die ehrlichsten Lächeln hervorzuholen, sind wirklich unglaublich. Ich würde ihn und sein Team jedem empfehlen, der jemanden sucht, der seinen besonderen Tag festhält. Obwohl es unser erstes Mal mit einem professionellen Fotografen war, fühlte es sich an, als würde ein guter Freund unsere Fotos machen. Danke für alles, Edgar, und wenn wir wieder neue Meilensteine haben, die festgehalten werden sollen, bist du mein erster Anruf 📸

— Samantha M. über Edgar Z.

Schon von Anfang an, als wir uns auf Instagram kennengelernt haben, hast du einen sehr angenehmen Eindruck gemacht. Der Text war informativ, verständlich, klar und ganz auf deine eigene Art geschrieben :) Später beim Treffen sind wir schnell aufgetaut und es ging los 🖤 Ich bin so froh, dass ich mich für dich entschieden habe, du hast nicht nur Fotos hinterlassen, diese Momente sind für immer in uns verewigt 💫 ICH EMPFEHLE ES 📎 es hat sich gelohnt und sogar mehr 💫

— Iliada H. über Edgar Z.

Ich empfehle unbedingt, Edgar als Fotografen auf Teneriffa zu wählen! Ich wollte meine erste Reise ans Meer festhalten, und er hat das einfach wunderbar gemacht 😍 Edgar hat ein gutes Gespür für den Menschen und seine Wünsche, das Shooting verlief leicht und entspannt, und ich bekam ständig Anleitungen und Komplimente! Ich hatte 3 Outfits, die wir in ein paar Stunden geschafft haben, und am Ende habe ich viele Fotos im Original und in zwei verschiedenen Bearbeitungen bekommen, was mich besonders überzeugt hat, denn manchmal schicken sie buchstäblich nur 10-15 Fotos und in nur einem Stil. Außerdem spricht Edgar mehrere Sprachen, und man unterhält sich auch abseits des Shootings gern mit ihm. Wir warten auf euch zu Besuch in Sankt Petersburg!

— Лидия А. über Edgar Z.

Wenn du einen Fotografen auf Teneriffa suchst, such nicht weiter! Wir hatten vor ein paar Jahren ein Fotoshooting mit Edgar, und die Fotos sind bis heute meine Lieblingsfotos. Er ist ein echter Profi, unglaublich talentiert und ein so liebenswerter Mensch. Er hat dafür gesorgt, dass wir uns während des gesamten Shootings völlig wohlfühlten, und die fertigen Fotos sahen aus wie direkt vom Cover der Vogue. Ich kann ihn ehrlich gesagt nicht genug empfehlen!

— Agne B. über Edgar Z.

„Außergewöhnliches Talent!“ würde ich sagen, wenn mich jemand nach Edgar fragt 👌 Er ist nicht nur ein brillanter Fotograf und ein lebendiger, einnehmender Mensch… er ist jemand, der tief empfindet, feinfühlig sieht und genau weiß, wovon deine Fotogeschichte erzählen soll 👏 Ich habe mich während des gesamten Shootings persönlich wie ein Filmstar gefühlt. Wir hatten eine großartige Erfahrung mit Edgar, der neben seiner Leidenschaft und Professionalität für seine Arbeit auch ein ausgezeichneter Gesprächspartner, ein aufmerksamer Berater und gelegentlich ein liebenswerter Babysitter für unsere beiden Kinder war 🫶 Die Bilder selbst vermitteln Aufrichtigkeit, Wärme und Zärtlichkeit, und sie werden uns bestimmt an das unglaubliche Abenteuer erinnern, das wir an diesem Tag erlebt haben ❣️ ¡Gracias de corazón y hasta pronto! 👋

— Alesya S. über Edgar Z.

Wege, Zeiten und was ein Vormittag schafft

Die Entfernungen täuschen, weil die Straßen in Serpentinen verlaufen:

  • Süden Teneriffas bis zum Teide-Nationalpark: gut eine Stunde bergauf, plus Zeit im Park. Das ist ein halber Tag, keine Stunde.
  • Maspalomas bis zum Roque Nublo: rund eine Stunde ins Inselinnere, das letzte Stück zu Fuß.
  • Innerhalb von Maspalomas oder an der Küste Lanzarotes liegen die Motive dagegen dicht beieinander — dort reicht eine Stunde für zwei Kulissen.

Daraus folgt eine einfache Regel: Küstenmotive als Stunde buchen, Bergmotive als längeren Termin. Shootings beginnen hier bei 600 € für zwei Stunden, per Schnellbuchung bei 540 €; fragen Sie bei Zielen wie Teide oder Timanfaya vorab, wie die Anfahrt abgerechnet wird, und wer den Mietwagen fährt.

Für wen sich welche Insel lohnt

Für Hochzeitsreisen ist Lanzarote die eigenwilligste Wahl — schwarze Erde, weiße Häuser, kaum jemand im Bild; die Flitterwochen-Session findet dort Kulissen, die es sonst nirgends gibt. Familien mit kleinen Kindern sind an den flachen Dünenrändern von Maspalomas oder an der Promenade von Puerto de la Cruz besser aufgehoben als auf zweitausend Metern. Und wer die Inseln vor allem als Winterlicht nutzt, wählt schlicht die Insel des gebuchten Fluges: Alle drei liefern in denselben vier Monaten dasselbe klare Licht. Welche Fotografen auf welcher Insel arbeiten, steht in ihren Profilen.

Praktisch

  • Höhenunterschied. Vom Strand zum Teide sind es über zweitausend Meter und gut zehn Grad weniger. Zwei Schichten einpacken.
  • Nationalparks haben Regeln. In Timanfaya ist das Gelände weitgehend nur auf ausgewiesenen Wegen und teils nur geführt zugänglich; am Teide gibt es Zugangsbeschränkungen für den Gipfel. Vorher klären, nicht vor Ort.
  • Vor schwarzem Lavagestein leuchten Weiß, Rot und Ocker. Dunkle Kleidung verschwindet.
  • Feste Schuhe: Lavagestein ist scharfkantig und schneidet dünne Sohlen auf.

Sie können sehen, wer auf Teneriffa, auf Gran Canaria und auf Lanzarote arbeitet.

Häufige Fragen

Welche Kanareninsel eignet sich für welches Bild?

Teneriffa hat die größte Bandbreite – Hochgebirge über den Wolken im Teide-Nationalpark und den nebligen Lorbeerwald von Anaga auf derselben Insel. Gran Canaria liefert mit Maspalomas die Sahara-Optik der Wanderdünen direkt am Meer und den achtzig Meter hohen Basaltmonolithen Roque Nublo. Lanzarote ist die eigenwilligste: schwarze, mondartige Lavafelder in Timanfaya und die Weinberge von La Geria, wo jede Rebe in einer eigenen Mulde aus schwarzer Asche steht.

Wie warm ist es auf den Kanaren im Winter und lohnt sich der Sommer?

Von Dezember bis März sind es zwanzig bis vierundzwanzig Grad bei klarer Luft, und die tief stehende Sonne erzeugt lange Schatten in den Dünen und Struktur im Lavagestein – das Licht ist über Stunden brauchbar statt nur in zwei kurzen Fenstern. April bis Juni ist ebenfalls sehr gut und leerer. Juli und August sind heiß, dunstig und voll: Die Kanaren sind auch fotografisch eine Winterdestination.

Was sollte man zu einem Shooting am Teide oder in Timanfaya anziehen und mitnehmen?

Zwei Schichten, denn vom Strand zum Teide sind es über zweitausend Höhenmeter und gut zehn Grad weniger, und feste Schuhe, weil Lavagestein scharfkantig ist und dünne Sohlen aufschneidet. Vor schwarzem Lavagestein leuchten Weiß, Rot und Ocker, dunkle Kleidung verschwindet. Frisuren sollten den Passat überstehen: Zöpfe und Wellen halten, glatt geföhntes Haar nicht.

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