Fotoshooting in Barcelona: acht Orte und wann sie funktionieren

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Barcelona liefert auf kleinem Raum vier völlig verschiedene Kulissen: Mittelalter, Modernismus, Stadtberg und Mittelmeer. Alle sind zu Fuß oder mit zehn Minuten Metro erreichbar — und alle sind ab dem späten Vormittag voll.

Park Güell — mit Ticket und früh

Die Mosaikterrasse ist das Bild, für das die meisten kommen: Gaudís geschwungene Bank aus gebrochener Keramik über der ganzen Stadt, mit der Sagrada Família und dem Meer dahinter.

Zwei Dinge sind zu wissen. Die Terrasse liegt in der kostenpflichtigen Zona Monumental, der Zutritt ist zeitgebunden, und in der Saison sind die Tickets Wochen vorher weg — der Fotograf braucht ein eigenes. Und: buchen Sie den ersten Einlass gegen 9:30, dann haben Sie zwanzig Minuten, bevor es dicht wird.

Der freie Teil des Parks weiter oben hat Pinienschatten und Steinviadukte, die für Porträts hervorragend funktionieren, wenn die Terrasse belegt ist.

Das Gotische Viertel

Die Carrer del Bisbe mit ihrer neugotischen Brücke ist die bekannteste Gasse der Altstadt. Um acht Uhr morgens ist sie leer, um elf steht dort eine Schlange von Fotografierenden.

Rundherum liegen zwanzig gleich schöne Gassen ohne Namen, und genau dort entstehen meistens die besseren Bilder — weil sie niemand sucht.

Bunkers del Carmel

Eine Betonplattform aus dem Bürgerkrieg auf einem Hügel, mit der ganzen Stadt zu Füßen und dem Meer dahinter. Flach, offen, morgens praktisch leer.

Abends wird es dort zum Treffpunkt junger Leute mit Bier — das kann genau die gewünschte Stimmung sein oder das Gegenteil.

Barceloneta und das Meer

Der Strand und die Promenade sind zehn Minuten vom Gotischen Viertel entfernt und liefern das komplette Gegenprogramm: Weite, Horizont, Palmen.

Ein Punkt, den viele falsch einplanen: die Küste zeigt nach Osten. Die Sonne geht über dem Meer auf und hinter der Stadt unter. Für das Bild mit Sonne über dem Wasser ist es der Sonnenaufgang, nicht der Sonnenuntergang. Mehr zur Tageszeit.

Wann Sie kommen sollten

  • April, Mai, Juni, September und Oktober sind ideal.
  • Juli und August sind heiß und sehr voll; dann nur früh.
  • Winter ist mild, klar und leer — Barcelona im Januar ist fotografisch stark unterschätzt.

Beachten Sie außerdem: Ende Juni geht die Sonne erst nach 21:25 Uhr unter. Ein Shooting „zum Sonnenuntergang" liegt dann später, als deutsche Gäste erwarten.

Wenn ein Tag übrig ist

Sitges liegt 35 Minuten mit der Bahn entfernt, Girona 40 Minuten mit dem AVE. Beides sind völlig andere Kulissen als die Stadt. Mehr zu Tagesausflügen.

Sie können sehen, wer in Barcelona arbeitet, und vorher klären, wer sich um die Park-Güell-Tickets kümmert.

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